Leitung für alle Angebote: Angela Franz, Krankenschwester, Gerontofachkraft
Leitung für alle Angebote:
Angela Franz, Krankenschwester, Gerontofachkraft

Beratungsstelle „Pflege und Demenz“

Die WABE bietet Ihnen eine kostenlose und vertrauliche Pflegeberatung an.
Angela Franz, Krankenschwester und Gerontofachkraft, informiert Sie über:
– Entlastungsangebote für pflegende Angehörige
– Leistungen der Pflegeversicherung
– praxisgerechte Tipps zur Erleichterung der Pflegesituation
– Beratung für Angehörige demenziell erkrankter Menschen
– Vorbereitung und Empfehlung für den Begutachtungstermin des MDK
Telefon: 0160 94931503

Beratungsstelle Waldbrunn
Angebote zur Unterstützung im Alltag

Angebote zur Unterstützung im Alltag

… können pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen und deren Angehörigen in dieser Situation Beistand leisten. Ehrenamtliche übernehmen bei diesen Angeboten die Betreuung der Pflegebedürftigen und stehen somit entlastend und helfend zur Seite. Die Angebote zur Unterstützung können aber auch den Alltag erleichtern, in dem Ehrenamtliche gemeinsam mit dem pflegebedürftigen Menschen tägliche Aufgaben verrichten, wie z.B. Arztbesuche und gemeinsames Kochen. Seit Anfang 2017 gehören auch Haushaltsnahe Dienstleistungen zu den Unterstützungsangeboten im Alltag.

Die Ehrenamtlichen qualifizieren sich in einer Schulung (40 Einheiten) und werden regelmäßig fachlich angeleitet und fortgebildet.

Allgemeine Informationen

Seit 1. Januar 2017 haben Angebote zur Unterstützung im Alltag (§ 45a SGB XI) die niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote (§ 45c SGB XI (alte Fassung)) ersetzt. Inhaltlich sind keine Änderungen vorgenommen worden.

Eine Anerkennung durch das ZBFS der anbietenden Organisation ermöglicht den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen die Abrechnung des Entlastungsbetrages mit den Pflegekassen nach §45b SGB XI. Die Anerkennung liegt seit 2014 vor. Die Leistung kann grundsätzlich ab Pflegegrad 1 eingereicht werden. Der derzeitige einheitliche Anspruch beträgt 125 €. Der Leistungsanspruch erfolgt monatlich, kann aber auch im Kalenderjahr angespart werden.
Die Angebote zur Unterstützung im Alltag werden, nach Regierungsbezirk gegliedert, auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege veröffentlicht.

Betreuungsangebote der WABE

Betreuungsangebote nach § 45 a SGB XI sind Angebote, in denen insbesondere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unter pflegefachlicher Anleitung die Betreuung übernehmen. Diese erfolgt in Gruppen oder im häuslichen Bereich. Als Hauptziel kann die Entlastung von pflegenden Angehörigen genannt werden. Zudem bietet sich die Möglichkeit zur Gewöhnung an Fremdbetreuung.

Aktivierungsgruppe
Seniorin mit Unterstützung

Aktivierungsgruppe

(Donnerstags, 14 tägig, 3 Stunden)
In der Aktivierungsgruppe werden 3-8 Personen gemeinsam für drei Stunden betreut (z.B. Kaffeetrinken und Rahmenprogramm). Unsere Fachkraft Angela Franz leitet die Gruppe und wird von geschulten Ehrenamtlichen dabei unterstützt. Die vorhandenen Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden unterstützt und können damit so lange wie möglich erhalten bleiben.

Betreuung zu Hause

Ehrenamtliche besuchen pflegebedürftige und an Demenz erkrankte Personen in ihrer eigenen Wohnung und betreuen diese stundenweise vor Ort. Die Besuche können – sowohl nach Zeitpunkt und Ablauf – nach den individuellen Bedürfnissen der Familie und des Betroffenen gestaltet werden und können auch bei immobilen Menschen stattfinden. Vorhandene Fähigkeiten bleiben durch die Aktivierung so lange wie möglich erhalten.

Entlastungsangebote der WABE

Hierunter fallen nach § 45a SGB XI Angebote, die der gezielten Entlastung und beratenden Unterstützung von pflegenden Angehörigen dienen.

Hilfe holen

Kooperationspartner:
HALMA e.V. Beratungsstelle Hilfen für alte Menschen im Alltag
www.halmawuerzburg.de

Pflegestützpunkt Würzburg
www.pflegestuetzpunkt-wuerzburg.info

Gesprächstreff für Angehörige von Demenzkranken, einmal im Monat, 2 Stunden

Hauptziel der Angehörigengruppe ist es, pflegenden Angehörigen die Möglichkeit zum Austausch über die Pflegesituation zu bieten. Ratschläge von Personen, die sich in der gleichen Situation befinden und mit den gleichen Problemen konfrontiert sind, werden einfacher angenommen. Zudem ist es wichtig zu erfahren, dass man mit den Problemen nicht allein ist und es anderen ähnlich geht. Durch den Austausch mit anderen können auch soziale Kontakte aufgenommen und gepflegt werden. Der Abstand und neue Impulse von außen können die eigene Sicht auf die Pflegesituation verändern.